Jumpstyle
Was ist Jumpstyle?
Jumpstyle bezeichnet einen besonderen Stil elektronischer Tanzmusik. Getanzt und gesprungen wird einzeln oder in Gruppen, indem die Beine im Rhythmus während des Springens nach vorne und hinten geworfen bzw., gekickt werden. Meist wird mit mehreren Personen getanzt, wobei die Tänzer entweder im sogenannten „Duo-Jump“ nebeneinander gleiche Schritte ausführen oder sich im „Duo-Kick“ gegenüber stehen und beim „Jumpen“ synchron mit den Füßen aneinander stoßen können. Der „Duo und/oder Group-Jump“, d. h. synchrones, choreografiertes Tanzen in einer größeren Gruppe stellt dabei die schwierigste Tanzart dar. Ebenso kann aber auch in einer Gruppe „Freestyle“ getanzt werden, wobei keine Choreografie oder Schrittfolge vorgegeben sind.
Wer macht mit?
Seit März 2010 treffen sich in einer nahegelegenen Turnhalle acht bis zehn Kinder und Jugendliche der Ev. Jugendhilfe Menden im Alter zwischen 8 und 16 Jahren. Sie werden professionell angeleitet von Aaron und Mark/ AMJumpen (2. Platz unter 1700 eingereichten Videos der „Youtube Secret Talent Awards) sowie zwei hauptamtlichen Mitarbeiter/innen der Ev. Jugendhilfe Menden.
Was können wir erreichen?
Die regelmäßig stattfindenden Workshops für Kinder und Jugendliche bieten die Möglichkeit das Sozialverhalten und das Zugehörigkeitsgefühl innerhalb dieser Lerngruppe zu fördern. Die Motivation eine gemeinsame Choreographie einzustudieren ist deutlich erkennbar und führte beispielsweise auf dem letzten Sommerfest der Ev. Jugendhilfe Menden zu einem gelungenen Auftritt vor Publikum. Kreativ können einzelne Teilnehmer ihre Vorschläge zur Gestaltung eines Auftrittes einbringen und bekommen darüber innerhalb der Gruppe Anerkennung und Ermutigung. Kinder und Jugendliche, die ansonsten oftmals eine „Außenseiterrolle“ in anderen Zusammenhängen wie z.B. in der Schule haben, werden hier anders wahrgenommen und erleben sich selbst als wirksam und wertvoll.
Wie tun wir das?
Choreografien entstehen im gemeinsamen Ausprobieren von immer neuen Sprüngen- und Schrittkombinationen im Rahmen der einzelnen Workshops. Sich selbst mit seinem Können in den Vordergrund zu tanzen (Freestyle) oder sich als Gruppe in einer selbst ausgedachten und geübten Choreografie vor Publikum darzustellen, zeigt wie wirksam dieses Projekt im Hinblick auf die Förderung des Selbstvertrauens der Kinder und Jugendlichen ist. Hier geht es sowohl um die Anpassungsleistungen einzelner für die Gruppe als auch um die individuelle Position und Kreativität. Beide Kompetenzen sind in jedem sozialen Kontext wichtig.
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Öffentliche Auftritte auf zwei Sommerfesten der Ev. Jugendhilfe Menden trugen zur Begeisterung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien bei, letztlich mit dem Ziel die Kinder und Jugendlichen zu stärken und das Interesse dieser Altersgruppe für Musik und Bewegung zielgerichtet für eine positive Entwicklung zu nutzen.

