Pädagogische Konzepte
Der Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien bei der Ev. Jugendhilfe Menden basiert u. a. auf den Konzepten der Bindungspädagogik und der Traumapädagogik.
Bindungspädagogik
Jeder Mensch kommt mit der angeborenen Bereitschaft auf die Welt, Beziehungen zu schützenden und versorgenden Bezugspersonen aufzubauen. Reagiert die Pflegeperson, das können der Vater, die Mutter und andere Menschen, z. B. Pflegeeltern sein, die im direkten Kontakt zum Baby stehen, feinfühlig auf die Signale des Kindes, ist eine wesentliche Grundlage zur Entwicklung einer sicheren Bindung gegeben.
Das sichere Bindungsmodell und die gefühlte Sicherheit sollen als innere Leitlinie für den Umgang mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien dienen, denn zahlreiche Längsschnittstudien haben gezeigt, dass ein sicheres Bindungsmuster ein wesentlicher Schutzfaktor für die weitere kindliche Entwicklung darstellt.
Traumapädagogik – eine stärkende Pädagogik, die auf Sicherheit baut!
Die Ev. Jugendhilfe Menden beschäftigt sich seit vielen Jahren mit traumapädagogischen Konzepten und verfügt über langjährige Erfahrungen in der Betreuung von traumatisierten Mädchen und Jungen. Seit Januar 2009 arbeiten sieben MitarbeiterInnen gemeinsam mit der Pädagogischen Leitung an einem Gesamtkonzept für die Ev. Jugendhilfe Menden.

